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 |  | Home Die letzten Spiele | 08 September 2010 |  |  |
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Willkommen in unserer kleinen Stadt I - Purgatory |
Es mag Zufall sein, dass zur gleichen Zeit östlich und westlich des Flusses, je eine Bande von Verbrechern auf der Flucht, der Flussbiegung entgegen, war. Die einen hatten eine Farmerfamilie im Schlaf ermordet und ausgeraubt und die anderen bei Nacht und Nebel einen Banktresor gesprengt und geplündert.
Beide Gangs waren nicht von ihren Verfolgern gesehen worden, und beide Male waren es 7 Reiter.
Als die beiden Verfolgergruppen sich der Flussbiegung näherten, hatten die beiden Banden diesen schon längst überquert.
Die Jäger der Bankräuber ritten also auch über den Fluss und nahmen die Spur wieder auf. Wohingegen die Leute, die hinter den Mördern her waren, einen fatalen Fehler begingen. Am Ufer angekommen, bemerkte einer, dass etwas abseits der Spur, die ins Wasser führte, eine andere Spur, - ebenfalls von 7 Reitern -, wieder aus dem Wasser herausführte. Man vermutete eine Finte und verfolgte, ohne es zu ahnen, nun ebenfalls die Spur der Bankräuber, nach Süden, mitten in die Wüste hinein.
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Willkommen in unserer kleinen Stadt II - Lucky Town |
Willkommen in Lucky Town, der kleinen verschlafenen Stadt, etwa drei Tagesritte von Phoenix/Arizona entfernt.
Aber
so ganz verschlafen war Lucky Town nicht mehr, seit Janus Bronsky, von
allen nur „der Colonel“ genannt, die Stadt für sich entdeckt hatte.Der
fleißige Reporter L. S. Clemens berichtete in seinen Lucky News, dass
die Übergriffe auf die Farmen des Umlandes zunahmen. Eine Bande von
Gesetzlosen riss Zäune nieder, versprengte das Vieh, brannte Scheunen
ab und schreckte auch nicht vor Mord zurück.
Die
Telegraphenleitung wurde mehrmals zerstört, und trotz mehrmaliger
Anfragen, von der Telegraphengesellschaft nun nicht mehr repariert.
Der
Saloon-Besitzer verlor sein Lokal und der neue Besitzer (oder war er
nur ein Strohmann?) erschien auf der Bildfläche. Mancher sollte das
Gefühl nicht mehr loswerden, dass er und der Colonel sich von früher
kannten. Natürlich konnte man dem Colonel nichts nachweisen. Auch
nicht, dass er seine Hände im Spiel hatte, als das Bordell vor der
Stadt in Flammen aufging und die Damen deswegen im Saloon untergebracht
wurde.
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Willkommen in unserer kleinen Stadt III - Coldville |
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Es ist nun ein Jahr her, dass Sheriff Stewart und seine
Truppe der Schreckensherrschaft des Col. Bronsky ein Ende gemacht hat.
Seine Verwundungen zwangen ihn dazu, länger als ein halbes
Jahr in Lucky Town zu bleiben, bis er endlich wieder in seine Stadt
zurückkehren konnte. Hatte er in Lucky Town viele neue Freunde gewonnen, die
ihn beinahe nicht mehr weglassen wollten, war in Coldville mittlerweile die
Anarchie eingekehrt.
Da es bei der Bevölkerung zu keiner Einigung gekommen war,
ob Coldville an das Eisenbahnnetz angeschlossen werden sollte, oder nicht, hat
die Eisenbahngesellschaft kurzerhand beschlossen, die Bahntrasse zwar an der
Stadt vorbei zu legen, aber keinen Bahnhof zu bauen. Dafür hat man ein
Materiallager angelegt, das zwar der Bahn dient, aber für die Bevölkerung ein
arges Hindernis darstellt, zumal es sich direkt vor dem Stadttor befindet.
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